Affiliate Marketing lässt sich am besten vergleichen mit Empfehlungsmarketing. Das Grundprinzip gleicht dem System der Freundschaftswerbung, das bei Zeitschriften schon seit Jahrzehnten üblich ist. Dabei empfiehlt ein Leser einer bekannten Person die Zeitschrift und falls dieser ein Abo abschließt bekommt der “Werber” eine Prämie.
Beim Affiliate Marketing läuft es quasi genauso. Der Betreiber einer Webseite platziert ein Werbemittel auf seiner Seite. Klickt ein Nutzer auf dieses Werbemittel und schließt eine vorher definierte Aktion ab, so erhält der Webseiten-Betreiber eine Provision. Die Aktionen, für die Provisionen gezahlt werden sind dabei sehr vielfältig. Klassisch wird eine Provision für einen Verkauf gezahlt. Aber auch für eine Anfrage (z.B. im Versicherungsbereich sehr häufig) oder auch für das Eintragen seiner Adresse. Die Höhe der Provisionen sind dabei sehr unterschiedlich und reichen von ein paar Cent bis hin zu dreistelligen Eurobeträgen.
Abgewickelt werden die Provisionen in den meisten Fällen von Affiliate Netzwerken. Die größten Netzerke in Deutschland sind Zanox, Affilinet, Commission Junction, Tradedoubler und Belboon. Der Vorteil bei Netzwerken ist, dass dort Affiliate-Programme von sehr vielen Anbietern vereint sind und der Affiliate-Partner nur eine Abrechnung bekommt. Abr es gibt auch Affiliate-Netzwerke von Anbietern direkt. Hier ist vor allen das Affiliateprogramm von Amazon zu nennen, das sicher zu den größten Einzelprogrammen gehört. Amazon gilt im Übrigen auch als Erfinder dieser Marketing-Form.
Der Vorteil für die Betreiber von AffiliateProgrammen liegt auf der Hand. Da Provisionen nur für erfolgreiche Transaktionen gezahlt werden müssen, ist das Risiko quuasi gleich Null.
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